Eichenprozessionsspinner im Waldkindergarten – Was jetzt?
Leider ist das Gelände des Waldkindergartens dieses Jahr trotz mehrmaliger Behandlung aller Eichen nicht vom Eichenprozessionsspinner verschont geblieben. Nachdem wir einige der haarigen Raupen auf dem Gelände der Löwenzahn-Hütte gefunden hatten, stand für uns fest: Wir wollen weder Kinder noch Fachkräfte diesem Risiko aussetzen. Doch das Ausweichen in den Wald gestaltete sich schwierig, da es dort ebenfalls befallene Bäume gibt. Eine zusätzliche Herausforderung stellte natürlich die Hitzewelle für uns dar.
Doch wir wurden kreativ und erlebten so allen Widrigkeiten zum Trotz ein paar wunderschöne Tage.
So standen zwei Ausflüge ins Holzgerlinger Freibad auf dem Programm. Während die Kleinen bei ihrem Ausflug munter im Babybecken plantschten und die Regenbogenrutsche nutzten, haben sich die Großen sogar ganz mutig mit ihren Schwimmhilfen ins Nichtschwimmerbecken getraut.
Auch am Kindergartengelände floss reichlich Wasser. Da das Grundstück der Pusteblumengruppe nicht vom Eichenprozessionsspinner befallen ist, konnte dort der normale Kindergartenbetrieb aufrechterhalten werden. Allerdings blieb uns bei den Temperaturen nichts anderes übrig, als Pavillons für extra Schatten aufzustellen, den Gartenschlauch anzuschmeißen und uns in die Wasserschlacht zu stürzen. Ausflüge in den Wald wären sowohl aufgrund des Eichenprozessionsspinners als auch aufgrund der Hitze nicht möglich gewesen und wir waren dementsprechend viel an der Hütte – das hat die Kinder jedoch kein Stück gestört und sie genossen die Wasserspiele sehr!
Ein paar Tage verbrachten wir auch auf verschiedenen Wiesengrundstücken. Wir plantschten im Eschelbach, beobachteten Schmetterlinge und machten ausgiebige Ruhepausen im kühlen Baumschatten. So haben wir das beste aus der Situation gemacht und erlebten trotz Herausforderungen viele tolle Momente mit den Kindern.







